Dienstag, 14. November 2017

Das war der 1. BrühlCon – Versuch einer Rückschau

Treffen sich drei Typen in Oberhausen und sagen: „Lass mal in Brühl treffen, lecker essen und quatschen.“

Das ungefähr dürfte der Gründungsmythos des 1. BrühlCon 2017 sein, der von Ralf Entz, Volker Hoff und mir auf der Phantastika in Oberhausen ersponnen wurde. Was eigentlich als Treffen zu dritt geplant war, wurde recht schnell größer. Viel größer. Es folgten eine Facebookeinladung, ein Mailwechsel mit Klaus Bollhöfener wegen materieller Unterstützung und schließlich die Zusage von Robert Corvus. Klaus versorgte uns freundlicherweise mit Material für Contüten und einem eigenen Plakat, Robert gab den Ehrengast, denn ein solcher gehört einfach zu jedem Con.

1. BrühlCon 2017 - Copyright by Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Und so stand einem sehr lustigen MiniCon nichts mehr im Wege.
Gespannt warteten Volker und ich darauf, wer denn nun tatsächlich im Sauwetter den Weg vor das Brühler Schloss gefunden hatte. 15 festen Zusagen hatten wir, begrüßen konnten wir letztendlich 12 bestens gelaunte Teilnehmer. Sehr großartig!


Die Teilnehmer des 1. BrühlCon - nicht mit auf dem Bild ist unser Fotograf Udo Mörsch
Und es war eine illustre Runde, die den Weg zum Brühler Martinsmarkt antrat. Zwischen Science-Fiction-Autor mit Narrenkappe (es was der 11.11.), altgedienten Perry-Rhodan-Fans, jungen Buchbloggerinnen und SF-erfahrenen Rhodan-Neulingen entspannen sich auf dem Hinweg bereits muntere Gespräche.
Das Mistwetter tat unserer Laune absolut keinen Abbruch, förderte aber die baldige Einkehr in die nächste Glühweinbude.
Schnell entwickelten sich die Gespräche von unser alle Lieblingsraketenheftserie weg zu Themen über das Leben, das Universum und den ganzen Rest. Faszinierend. Rheinländer und Rhodanisten haben sich anscheinend immer etwas zu erzählen.

Als der Herr Autor nach genossenem Glühwein die örtliche Buchhandlung erspähte, gab es für ihn kein Halten mehr. Schon gar nicht, nachdem ihm gesteckt wurde, dass seine Bücher dort relativ prominent auslägen.
Doch anscheinend ist Robert Corvus in Brühl so angesagt, dass kein einziges seiner Bücher mehr für eine Signatur aufzutreiben war. Aber zwei Silberbände und Trivid standen im SF-Regal. Das war dann zumindest der Trostpreis.

Zurück im Wirtshaus am Schloss, wo wir unsere Ecke mit einem hübschen Conplakat verziert hatten, startete dann das, was man mit einem kleinen Augenzwinkern als Conprogramm bezeichnen könnte.
Nach gutem Essen und Trinken schritten wir zur Verteilung der Contüten. Neben aktuellem Infomaterial hatte Klaus Bollhöfener mir im Vorfeld für jeden Teilnehmer ein kleines Geschenk zu Ehren des allerersten BrühlCon geschickt, was auf allseitige Begeisterung stieß. Vielen Dank noch einmal für die Unterstützung.

Herr Haufen improvisiert eine Rede kurz vor der Verteilung der Contüten
Natürlich durfte auch eine Autogrammstunde nicht fehlen. Robert Corvus hatte extra für jeden Teilnehmer ein Perry-Rhodan-Heft und eine Autogrammkarte zum Signieren mitgebracht. Sehr großartig! Auch hier noch einmal allerbesten Dank.

Robert Corvus bei seiner kleinen Signierstunde
Zu guter Letzt durfte auch ein Panel nicht fehlen. Und so organisierten wir kurzerhand noch ein Kurzinterview mit dem Ehrengast.
Zwischen den einzelnen Programmpunkten ergaben sich spannende und wundervolle kleine Momente. Immer wieder wurde über Roberts Liebe zu einer gewissen Weltraumratte gefrotzelt. Udo Mörsch, verzauberte mit zwei Heftromanen, die er als Kind gemeinsam mit seinen Schulfreunden verfasst hatte – ein beeindruckendes Zeugnis früherer Fankultur. Ralf beeindruckte durch sein immenses Detailwissen rund um die Erstauflage.

Udo Mörsch schrieb nicht nur als Kind Heftromane, sondern ist auch an der Überarbeitung alter Heftromanserien im Mohlberg-Verlag beteiligt

Und immer wieder entwickelte sich das Gespräch von Herrn Rhodan weg zu allen nur erdenklichen Themen. Herrlich! Genau so hatten sich die Brühlotarchen das gedacht. (Danke an M.M. Thurner für den Titel. Wir halten ihn in Ehren, schließlich sind österreichische Titel eine besondere Auszeichnung.)

Am Ende des Tages stand die Frage nach einem möglichen 2. BrühlCon 2018 gar nicht mehr im Raum. Das Ding ist beschlossene Sache.
Erste Ideen existieren bereits, sodass wir im Januar in die konkreten Planungen einsteigen können. Denn vor dem Con ist immer nach dem Con.

Kommentare:

  1. Vielen Dank, wir sind gespannt auf das nächste Jahr!

    Starlord und kleiner Komet sind ganz bestimmt wieder dabei.

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    1. Vielen Dank fürs dabeisein. Aufs nächste Jahr bin ich aber mal sowas von gespannt ...

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    2. ich auch, es wird galaktisch großartig, garantiert

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  2. Ich hab wohl was verpasst. Könnt ihr den nächsten BrühlCon nicht weiter im Norden machen?

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  3. Zuerst einmal, es ist natürlich das Adolf-Brühl-Stadion in Hamm gemeint. Ich würde die lange Anreise dorthin natürlich trotzdem auf mich nehmen. Sozusagen eine Pilgerreise zu Fuß unternehmen. ;)
    Beim Teilnehmerfoto hat sich mein insgeheim Wunsch erfüllt und es wurde tatsächlich das beste Foto gewählt. :D
    Auf jeden Fall war es ganz großartig und wird auf jeden Fall wiederholt.

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    1. Wer bitte war Adolph Brühl, und was ist dieses Hamm. Ich kenn da nur die Taskfore vom Radiotatort. :))

      Beim Foto kannste dich bei Udo bedanken, der es ausgewählt hat, offensichtlich habt ihr ähnliche Augen.

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  4. Ach ja, das Conposter wird momentan wieder aus der gerollten in die glatte Form überführt und harrt seiner Wandanbringung.

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    1. Ich bin gespannt. Meins harrt auch noch seiner Anbringung. Das werden mal gefragte Sammlerstücke, wart nur ab.

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    2. Und mein Poster ist auf mysteriöse Art und Weise in den Hyperraum verschwunden. Oder doch in den Linearraum? Oder brauche ich doch das Dimesexta-Triebwerk, um es zu finden? Immer diese unendlichen Weiten ��

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    3. Neeee, falsch. Dein Poster liegt immer noch bei mir. Das, was du vermisst ist das mysteriöse 4. Poster, das verschollen ist. Es wird in 57 Jahren wieder auftauchen und alle werden diskutieren, ob das eine Fälschung ist.

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  5. Das hat den Transferdim-Antrieb genommen und ist verschwunden.

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    1. Ach sooooooo. Da hätte ich drauf kommen müssen.

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